Stadt-Touristen nehmen sich immer viel vor. Dabei tut es so gut, auch mal nichts zu planen und sich einfach einen Tag zu schenken. Das Design Hotel im Loft-Style erweist sich als grandioser Ort für solch einen perfekten Tag. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend.

08:42 Uhr
Es war eine Super-Idee, das L-Loft gewählt zu haben. Das 30 Quadratmeter große Zimmer fühlt sich an wie eine Suite. Die Sonne blinzelt durch die großen Fenster, der Backstein schimmert matt. Wir haben so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Lag es an dem übergroßen Bett, am Kissenbuffet, an der grandiosen Matratze?
09:05 Uhr
Wir haben uns als Wach-Kick einen kleinen Cappuccino aufs Zimmer bestellt und danach die Yoga-Matten ausgerollt für ein paar Sonnengrüße. Dass du immer wieder den „Adler“ machen willst…

09:20 Uhr
„Guten Morgen“, heißt es freundlich von der Rezeption. Auf dem Weg zum Frühstück erzählen wir, wie gut wir geschlafen haben. Die Rezeptionistin antwortet, dass viele Gäste am liebsten das Bett mitnehmen würden…
09:25 Uhr
Frühstück im Mangold. Wir sind schon lustig. Du isst immer Obstsalat und Müsli, ich esse immer Obstsalat und ein Gebäck, gern ein Croissant. Heute gönne ich mir ein Franzbrötchen. Seltsamer Name, der angeblich auf die Erfindung durch einen französischen Bäcker zurück geht. Schmeckt aber super. Hey, du hast dir ein Omelett bestellt!

11:00 Uhr
Das Hotel hat kein eigenes Fitnessstudio - aber eine tolle Nachbarschaft. Wir holen uns an der Rezeption eine vergünstigte Tageskarte und schlendern nach nebenan ins Holmes Place. Hier probieren wir EGym, „drehen eine Runde“ auf dem Laufband und ziehen ein paar Bahnen im 25-Meter-Pool.
13:45 Uhr
Mittagessen im Mangold. Du lachst, dass ich nicht den Fisch nehme. Aber die Spaghetti sind grandios! Nach einem kleinen Dessert sitzen wir noch ein wenig auf der schönen Terrasse. Die Sonne scheint, der Espresso duftet nach Schokolade.

15:00 Uhr
Design, Kunst, Installationen – das Gastwerk ist mehr als ein Hotel, es ist ein moderner Wohlfühl-Ort. Vor allem die öffentlichen Bereiche beeindrucken mit loftartigen Galerien. Viel Edelstahl und Glas, dazwischen wie Kunstwerke restaurierte historische Maschinen und plätscherndes Wasser. Wir entdecken einige überraschende Sitzgelegenheiten und verlieben uns in den Artroom, indem wir stöbern und uns von bunten Leinwänden verzaubern lassen, ja sogar zum mitmachen animiert werden. Dann wird es aber höchste Zeit - das Cosy Spa by DAYSPA Hamburg wartet.
16:00 Uhr
Wir machen uns selbst ein Geschenk: Private Sauna. 120 Minuten. 90 Grad. Dampfbad. Fußbäder. Ruheliegen. Nur wir.

18:00 Uhr
Wir fragen, ob wir ein paar Minuten verlängern können. Kein Problem.
20.30 Uhr
Wir haben uns schick gemacht und sitzen jetzt bei einem Aperitif in der Mangold-Bar. Du sagst, du hast noch keine Lust auf Alkohol. Begeistert sind wir dann beide von den Drinks, die Gordon für uns zaubert. „From Audrey with Love“ – großartig.

21.00 Uhr
Beim Abendessen sind wir großzügig mit uns. Vorspeise, kleiner Zwischengang - wir teilen uns die Pasta aus dem Parmesanlaib – der Hauptgang einmal mit Fisch, einmal vegetarisch. Und zum Dessert teilen wir uns die größte Portion Crème Brûlée aller Zeiten. Sie schmeckt fantastisch. Man sagte uns schon, dass die so üppig sei, da genüge eine Portion mit zwei Löffeln. Stimmt.
23.00 Uhr
Vielleicht haben wir uns ein wenig festgequatscht. Vielleicht sind wir auch einfach nur zufrieden und müde. Als wir uns nach einem abschließenden Drink in der Mangold Bar zurück begeben in unser Loft, fühlen wir uns wohl und glücklich. Ein grandioser Tag endet. Und jetzt ins Bett. Du flüsterst noch, vielleicht sollten wir es mitnehmen…
Fotos: Susanne Baade, Stefan Lemke







