Hafenstadt, Metropole, Kulturcity – aber Hamburg ist auch erstaunlich grün. Zwischen Elbe und Alster erstrecken sich Wälder, Moore und Parklandschaften mit überraschenden Orten. Einige liegen direkt vor der Haustür, andere laden zu kleinen Ausflügen.
Wer das Gastwerk als Ausgangspunkt wählt, erreicht diese Naturhighlights mit dem Fahrrad, der S-Bahn oder dem Bus. Und entdeckt dabei eine Seite Hamburgs, die überraschend still und ursprünglich ist.
Der Elbhöhenweg – Hamburgs schönster Panoramaweg
So beginnt ein überraschendes Abenteuer – an einem der rotweißen Leuchtfeuer eine Wanderung in die Stadt zu starten. Rechts die Elbe, links ein wunderbarer Mischwald. Über rund 13 Kilometer folgt der Weg den Geesthängen oberhalb der Elbe. Bis Blankenese wechseln sich Waldstücke, Treppen, Villen, Aussichtspunkte und weite Blicke auf den Strom ab. Und es gibt immer wieder Möglichkeiten einzukehren.
Warum hingehen?
Weil sich hier Stadt und Natur auf einzigartige Weise begegnen.
Anreise:
Mit der S1 bis Blankenese und dann mit dem Bus zur Haltestelle Grenzweg.
Der Volkspark Hamburg – Die grüne Lunge des Westens
Wenn vom Volkspark die Rede ist, denken viele zuerst an Fußball. Dabei beginnt direkt neben dem Stadion eine der schönsten Landschaftsanlagen der Stadt. Auf rund 200 Hektar wechseln sich Wiesen, Wälder, Seen, Hügel und stille Wege ab. Die Anlage entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wer hier unterwegs ist, entdeckt immer neue Perspektiven: kleine Brücken, versteckte Lichtungen und überraschend ruhige Plätze. Einer der schönsten Orte: der Dahliengarten. Jeden Sommer verwandeln Tausende Blüten der mehr als 600 Dahliensorten die Anlage in ein spektakuläres Farbenmeer.
Warum hingehen?
Weil man stundenlang spazieren kann, ohne das Gefühl zu haben, sich in einer Großstadt zu befinden.
Anreise:
Am schönsten direkt mit dem Fahrrad vom Gastwerk. Der Volkspark beginnt praktisch vor der Haustür.
Der Alte Schwede – Hamburgs ältester Bewohner
Er liegt unscheinbar am Elbstrand von Övelgönne und gehört doch zu den erstaunlichsten Naturdenkmälern der Stadt. Der „Alte Schwede“ ist ein rund 217 Tonnen schwerer Findling, der während der Eiszeit nach Norddeutschland gelangte. Gefunden wurde er 1999 bei Baggerarbeiten in der Elbe. Seitdem ruht er am Strand und blickt stoisch auf den Schiffsverkehr.
Warum hingehen?
Weil man selten direkt neben einem Stück Erdgeschichte stehen kann, das über eine Milliarde Jahre alt ist.
Anreise:
Mit den Gastwerk-Fahrrädern entlang der Elbe oder mit der Fähre bis Neumühlen/Övelgönne.
Das Wittmoor – Wildnis am Stadtrand
Wer an Hamburg denkt, denkt selten an Moor. Das Wittmoor im Norden der Stadt beweist, dass das ein Fehler ist. Holzstege führen durch eine Landschaft aus Birken, Heideflächen und Wasserflächen. Morgens liegt oft Nebel über dem Moor, und an vielen Stellen ist kaum zu glauben, dass das Zentrum Hamburgs nur wenige Kilometer entfernt liegt. Besonders beeindruckend: die Stille. Nur Vogelstimmen und Wind begleiten den Spaziergang.
Warum hingehen?
Für einen Ausflug in eine Landschaft, die eher an Skandinavien als an eine Millionenstadt erinnert.
Anreise:
Mit der U1 bis Ohlstedt, anschließend kurzer Spaziergang.
Der Klövensteen – Der Wald im Westen
Westlich von Rissen beginnt Hamburgs größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Der Klövensteen erstreckt sich über mehrere hundert Hektar und bietet ein erstaunlich dichtes Netz aus Wegen durch Mischwald, Heideflächen und offene Wiesen. Hier begegnen Spaziergänger Reitern, Mountainbikern und gelegentlich auch Damwild. Besonders schön sind die Wege in den frühen Morgenstunden, wenn Sonnenlicht durch die Baumkronen fällt.
Warum hingehen?
Weil sich Hamburg hier für einen Moment wie Brandenburg oder die Lüneburger Heide anfühlt.
Anreise:
Mit der S1 bis Rissen oder bequem mit dem Fahrrad vom Gastwerk.
Der Baurs Park – Das kleine Tal an der Elbe
Zwischen Blankenese und Nienstedten versteckt sich einer der romantischsten Parks Hamburgs. Der Baurs Park folgt dem Lauf eines kleinen Wildbachs und verbindet dichten Baumbestand mit weiten Elbblicken. Besonders überraschend: die abwechslungsreiche Topografie. Brücken, kleine Schluchten und steile Wege verleihen dem Gelände fast alpinen Charakter. Dabei liegt der Park nur wenige Minuten von der Elbchaussee entfernt.
Warum hingehen?
Weil hier auf kleinem Raum eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt wartet.
Anreise:
Mit der S1 bis Blankenese oder per Fahrrad entlang der Elbe.
Der Loki-Schmidt-Garten – eine Weltreise durch die Pflanzenwelt
Wer den Botanischen Garten der Universität Hamburg besucht, unternimmt an einem Nachmittag eine einzigartige Reise in das Grün dieser Welt. Über rund 25 Hektar erstreckt sich der Loki-Schmidt-Garten und vereint Pflanzenwelten aus Europa, Asien, Nordamerika und den Gebirgsregionen der Erde. Zu Teichen, Wiesen und Themengärten führt der Weg. Mal staunen wir über die Akuratesse eines japanisch inspirierten Parks, dann wieder stehen wir zwischen nordamerikanischen Präriepflanzen. Dabei bleibt der Garten trotz seiner Größe angenehm entspannt und wirkt vielerorts wie ein verborgenes Refugium.
Warum hingehen?
Weil sich hier Natur, Wissenschaft und Ruhe auf besonders schöne Weise verbinden – und jede Jahreszeit neue Farben und Perspektiven mitbringt.
Anreise:
Mit der S-Bahn bis Klein Flottbek. Der Haupteingang liegt direkt gegenüber dem Bahnhof. Mit dem Fahrrad vom Gastwerk führt die Strecke entspannt durch Bahrenfeld und Othmarschen.
Natur erleben, ohne Hamburg zu verlassen
Die schönsten Naturerlebnisse liegen oft näher als gedacht. Vom Moor bis zum Elbstrand, vom Wald bis zum Dahliengarten zeigt Hamburg eine Seite, die viele Besucher überrascht. Und das Beste: Fast alle Ziele lassen sich bequem vom Gastwerk Hotel aus erreichen.
Nach einem Tag zwischen Elbhöhenweg, Klövensteen und Volkspark wartet dann moderne Architektur, warmer Backstein, großzügige Lofts und ein herzlicher Empfang im Design Hotel Gastwerk. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend im Restaurant Mangold oder in der Bar Mangold.

Fotos: Christian Brandes/Mediaserver Hamburg, Botanischer Garten Hamburg, Susanne Baade, Pixabay







