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Jeder Stein atmet Geschichte

Überall im denkmalgeschützten Gastwerk erzählen die Architektur und bewusst erhaltene Spuren aus der wechselvollen Geschichte des Hauses. Zunächst als Kohlelager des Gaswerkes genutzt, zog in die majestätische Halle später eine Futtermittelfabrik ein, wovon ein historisches Mahlwerk, umgebaut zur Denk.Mal Bar, noch heute kündet. Die historische Turmuhr hinter der Rezeption ist auf fünf vor zwölf stehen geblieben und trägt Vergangenheit in die Zukunft.

Und so hat es sich ergeben:

Fassade im bau Gastwerk Hotel Hamburg Aufnahme anzeigen

Das Gaswerk entstand 1892 bis 1895 nach den Plänen des Architekten und Bauingenieurs Schaar, wurde 1896 als Nachfolger des Gaswerks an der Großen Elbstraße in Betrieb genommen und zwischen 1910 und 1928 erweitert. 1938 erfolgte die Stilllegung der Erzeugungsanlage. Nach der Kriegszerstörung ab 1945 bis in die 1950er Jahre wurde weiterhin Rohbenzol von den anderen Hamburger Gaswerken auf dem Grundstück gelagert und verarbeitet. Die Anlage wurde als Behälter und Kompressorstation genutzt.

Ab den 1950er Jahren haben Aktivisten wie Künstler und Aussteiger verstärkt leerstehende Industriebauten für sich entdeckt und diese als Atelier, zu Wohnzwecken sowie als Autowerkstätten  und Lagerhallen genutzt. Die Firma Ramikal produzierte in der ehemaligen Kohlehalle, dem heutigen Gastwerk Hotel, Futtermehl.

Maschinerie Altes Gaswerk

Anfang der 1990er Jahre sind Investoren und Architekten auf die Fabrikbauten mit Ihren typischen Backsteinfassaden aufmerksam geworden und gründeten das „Forum Altes Gaswerk“.

Das Areal wurde 1994 von der Investorengruppe HPV mit der Idee gekauft, das ehemalige Gaswerk unter Denkmalschutzaspekten zu einer modernen, stilgerechten Großanlage für Gewerbezwecke und ein modernes Stadtteilzentrum mit allen dazugehörenden Einrichtungen umzuwandeln.

Die Bauten des Geländes wurden 1996 in die Denkmalliste eingetragen. Zum Denkmalensemble gehören neben dem Verwaltungsgebäude das Uhrenhaus, der Kohlenturm, vier große Hallen sowie aufgeständerte Gleise, eine Waage und eine Drehbühne für die Eisenbahn.

Der heutige Name „Otto-von-Bahrenpark“ geht auf die Sage über den Ritter Otto von Bahren zurück, der auf diesem Areal im 13. Jahrhundert seine Ländereien bewirtschaftet haben soll. Auch für die Stadtteile Ottensen und Bahrenfeld soll dieser Ritter der Namensgeber gewesen sein.

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