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Hamburg, die Hälfte von zwei

Die Geschichte im Schlepptau, die Zukunft im Blick: Was der Hamburger Künstler Denyo in spröder Poesie über seine Heimatstadt sagt, findet sich exemplarisch im Gastwerk Designhotel Hamburg in Ottensen/Bahrenfeld wieder – einem Industriedenkmal von 1896. Die ehemalige Kohlelagerhalle des Gaswerks Altona bietet heute Platz für 141 Zimmer, Lofts und Suiten im Loftambiente einen großzügig angelegten Tagungs- und Eventbereich. Ein Ort für Menschen, die Hamburg nicht nur sehen, sondern seiner Seele nachspüren wollen.

Denn Hamburgs größte Sehenswürdigkeiten kann kein Reiseführer beschreiben und kein Foto erfassen. Sie schwingen in allem mit – in Worten, Geschichten, Blicken, Stimmungen. Sie haben keine Hausnummer und sind doch überall.

Hamburg wie ein Hamburger erleben, von innen, als die eine Stadt, die meine ist. Das ist ein Spaziergang am Elbestrand in Oevelgoenne  (Museumshafen Oevelgoenne), die Füße im Sand, ein Astra in der Hand, Arm in Arm, Herz an Herz, den Blick auf den Museumshafen oder die Hochseepötte, die elbaufwärts Richtung Hafen stampfen.

 

Das ist das nie endende Ballett der Ladekräne gegenüber den St. Pauli Landungsbrücken. Der Himmel als Bühne, das Wetter als Bühnenbild – heute Schietwetter, morgen Sonnenglut im Abendlicht. Darunter tanzen wieder andere. Die Musicalstars von Disneys „König der Löwen” und dem „Wunder von Bern”. Mit dem Schiff geht’s ins Theater. Großartig schon vor dem ersten Vorhang.

Das ist ein sehr früher Morgen in der Fischauktionshalle am Hamburger Fischmarkt. Manche gehen hier zur Arbeit, andere kommen vom Kiez, um sich einen Matjes zum Katerfrühstück einzuladen. Mürrisch sind viele, grob, frech und laut. In Hamburg nennt man so etwas liebenswürdig. Hamburger Herzlichkeit. Verstehen geht nicht. Fühlen umso mehr.

Das ist die Alster. Nass wie das Hafenbecken und doch seine ganz und gar ungleiche Schwester. Hier trägt man die Nasen höher. Ein Radler umrundet sie, Alster trinkt man hier oder segelt, rudert und paddelt darüber. Ein Fluss der zum See wird. Ein Gedicht, das sich selbst mit Wucht in den Himmel schreibt. Fontäne statt Fontane. Nicht nur hier, sondern in allen Farben des Regenbogens auch bei den Wasserlichtspielen in „Planten un Blomen” am benachbarten Dammtor. Planten und Blomen? Das heißt Pflanzen und Blumen - Hamburger Euphemismus für einen prächtigen botanischen Garten. Geöffnet jeden Tag von Mai bis Oktober.


Das sind das Schanzenviertel mit der berüchtigten Roten Flora und die Reeperbahn. Beide schmuddelig und pikfein, verrucht und spießig, herzlich einladend und abweisend, avantgardistisch und traditionell. Hier keine Gegensätze, sondern Symbiose. Keine Kleiderordnung – weder am Körper noch im Geist. Komm wie du bist, erlebe was du willst – und lass den anderen ihren Spaß.
Irgendwann bist du groggy und glücklich, ein Hamburger. Aber ein noch Ungeübter. Eine Pause tut dir gut. Im Gastwerk, hinter 70 Zentimeter Backstein, findest du Ruhe und Erholung. Morgen ist auch noch ein Tag. Und was für einer.

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Lage:

Hamburg, die Hälfte von zwei

20095 Hamburg

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Hamburg, die Hälfte von zwei

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